SENSE – Semantisches, interoperables Smart Home

DSC_5598.JPG

Ziele und allgemeine Projektinformation

Das Projekt SENSE begreift das Gebäude mit seinen vielfältigen Gewerken übergreifend als Zentrum von Smart Living. Ziel von SENSE ist es, das Gebäude in dieser Vielfalt für Anwendungen und Anwendungsentwickler umfassend nutzbar zu machen. Das Gebäude wird zur Basis aller Dienste im Kontext von Smart Home/Building/City-Dienste. Das „Gebäude als Service“ ist unsere Leitidee.

Hersteller und Anwendungsentwickler werden in das Projekt eingebunden, um im Semantic Building Lab innovative Technologien und zu testen und neue Servicekonzepte zu entwerfen - über die bisherigen Technologiegrenzen hinweg.

 
smart living bereiche.png

Im Sinn der Leitidee „Gebäude als Service“ werden in SENSE Konzepte zur Interoperabilität mit den Methoden semantischer Modelle genutzt. Außerdem werden notwendige Basiskomponenten zur effizienten Anwendungsentwicklung entwickelt sowie flexible IP-basierten Strukturen räumlich verteilter intelligenter Subsysteme beschrieben.

Semantische Interoperabilität ermöglicht digitale und hybride Mehrwertangebote rund um das vernetzte Gebäude und die Integration von Gebäuden in übergeordnete, digitale Strukturen, wie Smart Cities, Smart Grids, etc.. Schützenswerte Interessen der Nutzer, steigende Anforderungen an IT-Security, System-Performance sowie die Gestaltung von flexiblen Zugriffsrechten auf die Gebäude- und Nutzerdaten stehen dabei im Mittelpunkt.

SENSe schafft den technologischen Rahmen und die Arbeitsumgebung, um die Problemlösungs- und Systemkompetenzen deutscher Unternehmen aus dem Smart Home / Smart Building Bereich nachhaltig um innovative Servicekompetenzen in einer digitalisierten, vernetzten Welt zu erweitern.

(Axel Schüßler - Co-Founder & CEO IoT connctd)


Das SENSE-Team setzt sich zusammen aus:

  • DFKI: Konsortialleitung, KI und Semantik

  • Forschungsvereinigung Elektrotechnik beim ZVEI: (Forschungsdienstleister des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.) Über die Einbindung des branchenübergreifenden ZVEI-Arbeitskreises Semantische Interoperabilität werden Anforderungen seitens der Hersteller gesammelt und konsolidiert und Projektergebnisse zurückgespiegelt.

  • IoT connctd: Startup mit umfassender Projekterfahrung in den Bereichen IoT, semantische Web-Technologien und Smart Home/Building sowie dem Betreiben eines offenen IoT-Frameworks

  • FH Dortmund: Umfassende wissenschaftliche Expertise im Umfeld Smart Home- und Smart Energy

Weitere Informationen HIER

 

Kernaufgaben im SENSE Projekt

DSC_5582.JPG

SENSE für Forschung und Entwicklung

SENSE erforscht und entwickelt Ansätze für standardisierte, semantisch beschriebene Schnittstellen, Systemarchitekturen, sinnvoll aggregierte Basisinformationen und erforderliche Basisdienste, die für eine zielgerichtete Anwendungsentwicklung notwendig sind. Dadurch wird erreicht, dass die integrierten Informationen aus Sensoren, Aktoren, Geräten und ganzen Systemwelten leicht zugänglich sowie system- und herstellerneutral sind und im Rahmen einer sich rund um Smart Homes/Buildings entwickelnden Datenökonomie effizient genutzt werden können.

Der in SENSE verfolgte Ansatz, Schnittstellen semantisch zu beschreiben und auf diese Weise Komponenten hinsichtlich ihrer Funktionalität und weiteren Eigenschaften übergreifend nutzbar zu machen, ist wegweisend. Es ist die Grundvoraussetzung für offenes und flexibles Zusammenwirken zahlreicher Komponenten in einem Home/Building und gleichzeitig der Start in neue Szenarien auch über die Grenzen eines Gebäudes hinweg.

Es werden neue Möglichkeiten zur intelligenten Selbstorganisation von Systemen eröffnet – etwa durch Hinzu- oder Wegnahme von Komponenten und Eigenschaften – SENSE ist damit ein wichtiger Schlüssel für die Anwendung von Methoden Künstlicher Intelligenz im Smart Living-Umfeld.

 
 
SENSE-Übersicht.png
 
 

SENSE ist die Basis für die effiziente Entwicklung und die Vorbereitung für den Einsatz von Methoden Künstlicher Intelligenz im Smart Living-Umfeld. (Hilko Hoffmann, DFKI)

Sie haben Fragen zu Forschung und Entwicklung im Rahmen des SENSE-Projekt? Sprechen Sie uns an!. Projektergebnisse und Erläuterungen werden Sie step by step in der Rubrik Projekt-SENSE finden.

Semantic Building Lab

DSC_5598.JPG

SENSE für die Praxis

Wesentlicher Bestandteil des Projekts SENSE ist die Einrichtung eines offenen und dauerhaft betriebenen Semantic Building Labs als herstellerneutrale, vorwettbewerbliche Laborumgebung. Das Lab bietet den notwendigen Raum für praktische Arbeiten zu wechselnden Themengebieten und in unterschiedlicher fachlicher Zusammensetzung. Es ist ein offener Ort für den fachlichen Austausch und für die Diskussion mit verschiedenen Stakeholdern.

Die praktischen Arbeiten umfassen zunächst die vier großen Anwendungsbereiche Energie, Komfort, Sicherheit und Assistenz.

Weiter werden im Labor die Themen Semantik, Interoperabilität zwischen Technologien, Ontologien, System- und Dienstverhalten, Benutzerverwaltung, IT-Sicherheit, sowie Open-Data-Modelle bedient.

 
 

Das Semantic Building Lab

  • ist eine offene, durch das SENSE-Konsortium technisch betreute, vorwettbewerbliche Arbeitsumgebung für kleine, mittlere und große Unternehmen und Startups

  • ist ein neutraler, offener Ort, um flexibel verschiedene technische Fragestellungen in unterschiedlichen und sich ergänzenden fachlichen/personellen Zusammensetzungen zu bearbeiten. Dabei stellt das Semantic Building Lab neben der Örtlichkeit auch eine Reihe von Technologien und Geräten/Systeme/Service sowie die Unterstützung durch die Labor-Entwickler

  • stellt (gemeinsam mit assoziierten Partnern)  physikalisch und virtuell Geräte, Systeme und Services zur Verfügung, die von verschiedenen Unternehmen und Entwicklern genutzt werden können. Dies orientiert sich thematisch an den für Gebäude relevanten Domänen und den dazu passenden Use-Cases-Gruppen

  • ist ein geschützter Raum für ausführliche Testphasen komplexerer Anwendungen und gewerkeübergreifender, datenbasierter Services mit dynamischen/multiplen Hardware-Konstellationen
     

Beteiligungsmöglichkeiten für Unternehmen

DSC_5581.JPG


SENSE mit vielfältigen Mitwirkungsmöglichkeiten für assoziierte Partner

Assoziierte Unternehmen können Hersteller, Systemintegratoren, Anwendungsentwickler sowie Unternehmen sein, die mittelbar für Smart Home und Building Dienste anbieten. Die genauen Rechte und Pflichten assoziierter Unternehmen werden im Kooperationsvertrag definiert. Weitere Informationen für assoziierte Partner finden sie in Kürze hier auf dieser Website.

Wesentliche Aspekte sind:

  • Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der Gestaltung eigener oder gemeinsam entwickelter Use Cases aus den Bereichen Energie, Komfort, Sicherheit und Assistenz

  • Ausgestaltung verschiedener technischer Innovationen

  • Betreute Nutzung der offenen Laborumgebung inkl. des bereitgestellten Equipments während der gemeinsamen Realisierung, um z.B. eigene Technologien im Laborumfeld zu testen

  • Kostenfreie Nutzung der connctd IoT-Plattform

Die Nutzung des Semantic Building Labs als assoziiertes Unternehmen erfordert:

  • Das Einbringen eigener Produkte oder Dienste / Softwarekomponenten (sofern vorhanden)

  • Stellung von Entwickler(n), die gemeinsame mit den Konsortialpartnern an den Kernthemen des SENSE-Projekt arbeiten

  • Anforderungen für mindestens ein Anwendungsszenario aus den Bereichen Energie, Komfort, Sicherheit und Assistenz

  • Aktive Mitarbeit im Semantic Building Labor in Berlin und/oder im Testlabor in Dortmund

  • Aktive Mitarbeit bei relevanten Workshops

  • Ggf. Einbringen von Anforderungen an Smart Building Ontologien

Die individuelle Nutzung des Labors ist möglich. Setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung. Wir erarbeiten mit ihnen gerne ein Konzept, das ihren individuellen Anforderungen entspricht.

 

DSC_5599.JPG